Starkes Sonnenlicht in Höhenlagen kurbelt Schutzpigmente an, während Temperaturwechsel den Stoffwechsel der Kräuter formen. Diese Faktoren beeinflussen, wie viel Gelb, Gold oder Oliv wir gewinnen. Wer morgens sammelt und zügig trocknet, erhält oft klarere, beständigere Bäder mit überraschend harmonischen Zwischentönen.
Auf der Alm verändert sich täglich, was reif ist: Vorblüte bringt frische Gelbtöne, Vollblüte mehr Tiefe, nach der Samenreife dominieren braune und olivgrüne Anklänge. Ein eigener Wochenkalender mit Notizen zu Wetter, Höhe, Himmelsrichtung und Blühstatus macht Ergebnisse reproduzierbarer und lehrt geduldiges Beobachten.
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